Von der Gründung 1982 bis nach der Kommunalwahl 1984

Erklärung des Rahnenhofs zur atomwaffenfreien Zone (6.8.1983)
Aktion für bessere Radwege in Frankenthal (1984)

Im Jahr 1982 wuchs in der Frankenthaler Umwelt- und Jugendszene der Wunsch, einen Kreisverband der Grünen zu gründen.

Im Spätherbst war es dann soweit: In einer Gaststätte wurde mit Hilfe von Willy Tatge, dem späteren Bundestagsabgeordneten, der Kreisverband Frankenthal aus der Taufe gehoben.

Kurz danach war bekannt geworden, dass auf den Deponien Gerolsheim/Hessheim Fässer mit dem Seveso-Gift TCDD („Dioxin“) deponiert worden waren. Mit Infoständen informierten die GRÜNEN über die damit verbundenen Gefahren.

In der Friedensbewegung waren die GRÜNEN aktiv bei den Großdemonstrationen gegen die Stationierung von Mittelstreckenraketen in der BRD und beim Widerstand gegen die Giftgaslager, die mittlerweile zum Glück geräumt sind.

Bei den Kommunalwahlen 1984 wurden Ruth Kossak und Dr. Rainer Schulze für die GRÜNEN in den Stadtrat gewählt. Die SPD hätte damals die Möglichkeit gehabt, durch eine Zusammenarbeit mit den GRÜNEN eine rot-grüne Mehrheit zu erlangen. Auf das Angebot der GRÜNEN, die SPD-Kandidaten für die Beigeordnetenposten mit zu wählen und damit zu erreichen, dass zumindest ein Beigeordneter von der SPD war, ging die SPD jedoch nicht ein. Statt dessen wurde in Absprache mit der CDU ein zusätzlicher Beigeordnetenposten geschaffen. 

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